Pinyin Alphabet Lernwerkzeuge
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Einführung in das Pinyin-Alphabet-Tool:
1. Dieses Tool ist ein interaktives Web-Tool, das speziell für das Erlernen des chinesischen Pinyin entwickelt wurde und alle Elemente des vollständigen Pinyin-Systems umfasst.
2. Das Tool stellt das gesamte Pinyin-System visuell dar und umfasst das grundlegende Alphabet sowie die im Unterricht häufig verwendeten Tabellen der Anfangs- und Endlaute (Einfach- und Doppellaute, vordere und hintere Nasallaute).
3. Alle Pinyin-Elemente im Tool sind mit einer Echtzeit-Aussprachefunktion ausgestattet. Durch Anklicken kann man die Aussprache in Standard-Mandarin hören, was das Pinyin-Lernen intuitiver und effektiver macht.
4. Tabelle der Anlaute:
(1) Labiallaute (b, p, m, f): Bei der Aussprache werden hauptsächlich die Lippen und Zähne eingesetzt.
(2) Zungenspitzenlaute (d, t, n, l): Bei der Aussprache wird die Zungenspitze an den Gaumen gedrückt.
(3) Zungenwurzellaute (g, k, h): Bei der Aussprache wird die Zungenwurzel angehoben und an den weichen Gaumen gedrückt.
(4) Zungenoberkantlaute (j, q, x): Bei der Aussprache wird der vordere Teil der Zunge angehoben und an den harten Gaumen angelegt.
(5) Flachzunge-Laute (z, c, s): Bei der Aussprache wird die Zungenspitze flach ausgestreckt und berührt den oberen Zahnrücken oder liegt nahe daran.
(6) Roll-Zungenlaute (zh, ch, sh, r): Bei der Aussprache wird die Zungenspitze nach oben gerollt und berührt den vorderen Teil des Gaumens oder liegt nahe daran.
(7) y und w werden manchmal als Anfangsbuchstaben von „Halbvokalen“ oder „Silben ohne Anfangskonsonanten“ bezeichnet, werden aber in der Regel auch in der Konsonantenliste aufgeführt.
5. Einzelvokale:
(1) Einfachvokale sind die grundlegendsten und zentralsten Vokale im Pinyin. Es gibt nur sechs davon; bei der Aussprache bleibt die Mundform unverändert, und der Klang ist laut und klar.
(2) Eselsbrücke: Mund weit öffnen a a a, Mund rund machen o o o, Mund flach machen e e e, Zähne aneinanderlegen i i i, Mund nach vorne strecken u u u, wie beim Flötenspiel ü ü ü.
(3) a: Aussprache: Mund weit öffnen, Zunge tief, lauter Klang.
(4) o: Aussprache: Mund rund formen, Zunge nach hinten ziehen, voller Klang.
(5) e: Aussprache: Mund halb geöffnet, Mundwinkel nach beiden Seiten gezogen, wie beim Lächeln, Zunge weit hinten.
(6) i: Aussprache: flache Mundform, wie ein Lächeln, Ober- und Unterzähne liegen aufeinander, die Zungenspitze berührt den unteren Zahnrücken.
(7) u: Aussprache: Die Lippen werden nach vorne gestreckt und zu einem Kreis geformt, als würde man pfeifen.
(8) ü: Aussprache: Die Mundform ähnelt der des u und ist ebenfalls rund, doch die Zungenposition entspricht der des i, wobei die Zungenspitze an der Rückseite der unteren Zahnreihe anliegt. Man kann versuchen, zunächst den Laut i auszusprechen, dann die Zungenposition beizubehalten und die Lippen zu einem Kreis zu formen.
6. Doppelte Vokale:
(1) Doppelte Vokale: Wie der Name schon sagt, handelt es sich um Vokale, die aus zwei oder drei einzelnen Vokalen zusammengesetzt sind.
(2) Merkmale: Bei der Aussprache verändern sich Mundform und Zungenposition kontinuierlich und gleiten von der Ausspracheposition eines Vokals zur nächsten, anstatt wie bei Einzelvokalen die Mundform beizubehalten.
(3) ai (a + i): Gleiten Sie schnell vom weit geöffneten a zum i, bei dem die Zähne aneinander liegen; das klingt wie das englische „I“ oder „eye“.
(4) ei (e + i): Man gleitet schnell vom leicht geöffneten „e“ zum „i“ und es klingt wie der englische Buchstabe „A“.
(5) ui (u + ei): Dies ist die Kurzform von uei. Bei der Aussprache wird zunächst ein kurzes, leises u gesprochen, das dann schnell in ein lautes ei übergeht.
(6) ao (a + o): Gleite schnell vom weit geöffneten a zum rund geformten o; das klingt wie das englische „cow“ oder „how“.
(7) ou (o + u): Gleite schnell vom gerundeten o zum hervorstechenden u; das klingt wie das englische „go“ oder „show“.
(8) iu (i + ou): Dies ist die Kurzform von iou. Bei der Aussprache spricht man zunächst kurz und leise das „i“ aus und gleitet dann schnell zum klangvollen „ou“ über.
(9) ie (i + e): Zuerst spricht man ein kurzes, leises „i“ aus, dann öffnet man den Mund weit und spricht ein lautes „e“ aus.
(10) üe (ü + e): Zuerst spricht man ein kurzes, leises ü aus (wie beim Flötenspiel), dann spreizt man den Mund zu einem lauten e.
(11) er: Zuerst spricht man den Laut „e“ aus, während man gleichzeitig die Zungenspitze zum Gaumen rollt und eine Zungenrollbewegung ausführt.
7. Vordernasale Endsilben:
(1) Vordernasale Endsilben, auch als vordernasale Konsonantenendungen bezeichnet, bestehen aus einem Vokal und einer vordernasalen Konsonantenendung -n.
(2) Der Schlüssel zur Aussprache: Nach dem Aussprechen des vorangehenden Vokals muss die Zungenspitze schnell an den oberen Zahnfleischrand (also den harten Teil hinter den Schneidezähnen) gedrückt werden, damit der Luftstrom durch die Nasenhöhle strömt und einen Nasenlaut erzeugt.
(3) an: Zuerst wird das a ausgesprochen, dann wird die Zungenspitze schnell an den oberen Zahnfleischrand gedrückt, um den Nasenlaut n zu erzeugen. Es klingt wie das „na“ im englischen Wort „banana“.
(4) „en“: Zuerst das „e“ aussprechen, dann die Zungenspitze schnell an den oberen Zahnfleischrand legen und den Nasenlaut „n“ erzeugen. Es klingt ein wenig wie das Ende des englischen Wortes „happen“.
(5) in: Zuerst das „i“ aussprechen, die Mundform beibehalten, die Zungenspitze direkt an den oberen Zahnfleischrand legen und den Nasenlaut „n“ erzeugen. Es klingt wie das „si“ am Ende der englischen Wörter „in“ oder „sing“, ohne den Endlaut.
(6) un: Dies ist die Abkürzung für „uen“. Die tatsächliche Aussprache besteht darin, zunächst ein kurzes, leises „u“ zu sprechen und dann schnell zu „en“ überzugehen.
(7) ü: Zuerst wird ein ü ausgesprochen (Mundstellung wie beim Flötenspiel), dann wird die Zungenspitze an den oberen Zahnfleischrand gelegt und ein Nasal n gebildet.
8. Hinternasale Endsilben:
(1) Nasale Endsilben, auch als nasale Endkonsonanten bezeichnet, bestehen aus einem Vokal und einem nasalen Endkonsonanten -ng.
(2) ang: Zuerst spricht man ein kräftiges „a“ aus, dann hebt man den Zungenrücken schnell an und legt ihn an den weichen Gaumen, um den Nasalklang „ng“ zu erzeugen. Der Mund ist dabei geöffnet.
(3) eng: Zuerst das e aussprechen, dann den Zungenrücken anheben und an den weichen Gaumen legen, um den Nasalklang ng zu erzeugen. Die Mundform ist halb geöffnet, die Mundwinkel leicht gespreizt.
(4) ing: Zunächst wird ein i ausgesprochen, die Mundform bleibt unverändert, dann wird der Zungenrücken direkt an den weichen Gaumen angehoben, um den Nasalklang ng zu erzeugen. Es klingt wie der Endklang des englischen Wortes „sing“.
(5) ong: Dieser Laut ist etwas spezieller, er ähnelt einer Kombination aus u und eng. Bei der Aussprache werden die Lippen zunächst rund geformt (wie beim u), dann wird der Zungengrund angehoben, um den Nasenlaut ng zu erzeugen.
9. Ganzsilbige Laute:
(1) Ganzsilben sind eine besondere Art von Silben im Pinyin-Unterricht. Ihr wesentliches Merkmal ist, dass sie nicht buchstabiert werden müssen, sondern als Ganzes in einem Atemzug ausgesprochen werden.
(2) Erste Kategorie: Silben mit retroflexen und nicht-retroflexen Konsonanten (7)
- Die Struktur dieser Silben besteht aus „Anlaut + spezieller Vokal“. Würde man sie nach den Regeln zusammensetzen, klänge das sehr unnatürlich, daher werden sie als Ganzes gelesen.
- zhi, chi, shi, ri (retroflexe Laute)
- zi, ci, si (Stämme ohne Zungenhebel)
- Merkhilfe: Man kann sich die Aussprache der sieben Schriftzeichen „知, 吃, 诗, 日, 资, 次, 思“ vorstellen und sich einfach deren Aussprache einprägen.
(3) Zweite Kategorie: Aus einzelnen Vokalen abgeleitet (3)
- Diese drei Silben sind eigentlich die Schreibweise der einzelnen Vokale i, u, ü, wenn sie als eigenständige Silben stehen. Damit sie den Schreibregeln für Silben entsprechen (jede Silbe sollte möglichst einen Anlaut haben), wird ihnen ein y oder w vorangestellt.
- yi → im Grunde genommen i
- wu → Im Grunde ist es u
- yu → Im Grunde ist es ü
- Merkhilfe: Merke dir die Aussprache der drei Zeichen „一“, „乌“ und „鱼“. Achte besonders auf „yu“: Obwohl es aus „y“ und „u“ besteht, steht es eigentlich für den Laut „ü“.
(4) Dritte Kategorie: Zusammengesetzt aus anderen Vokalen plus y/w (6 Silben)
- Diese Silben entstehen, indem man anderen Vokalen (wie ie, üe, in, un, ing, an), die als eigenständige Silben stehen, ein y oder w voranstellt.
- ye → hat sich aus dem Vokal ie entwickelt
- yue → entwickelt sich aus dem Vokal üe (Hinweis: Bei üe werden die beiden Punkte weggelassen, wenn es auf y trifft)
- yin → entwickelt sich aus dem Vokal in
- yun → entwickelt sich aus dem Vokal ün (Hinweis: Bei „ün“ werden die beiden Punkte weggelassen, wenn ein y folgt)
- ying → entwickelt sich aus dem Vokal ing
- yuan → entwickelt sich aus dem Vokal üan (Hinweis: Bei üan werden die beiden Punkte weggelassen, wenn ein y folgt)
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