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车舝

《小雅·甫田之什》

间关车之舝兮,思娈季女逝兮。匪饥匪渴,德音来括。虽无好友?式燕且喜。

依彼平林,有集维鷮。辰彼硕女,令德来教。式燕且誉,好尔无射。

虽无旨酒?式饮庶几。虽无嘉肴?式食庶几。虽无德与女?式歌且舞?

陟彼高冈,析其柞薪。析其柞薪,其叶湑兮。鲜我觏尔,我心写兮。

高山仰止,景行行止。四牡騑騑,六辔如琴。觏尔新婚,以慰我心。

Einführung in das „Shijing“:

1. Das „Shijing“ markiert den Beginn der antiken chinesischen Dichtung und ist die früheste Sammlung von Gedichten. Es umfasst Gedichte aus der Zeit vom Beginn der Westlichen Zhou-Dynastie bis zur Mitte der Frühlings- und Herbstperiode (11. bis 6. Jahrhundert v. Chr.) und enthält insgesamt 311 Gedichte. Sechs davon sind sogenannte „Sheng-Gedichte“, d. h. Gedichte, die nur einen Titel, aber keinen Text enthalten; sie werden als die „Sechs Sheng-Gedichte“ bezeichnet („Nan Gai“, „Bai Hua“„Huashu“, „Yugeng“, „Chongqiu“ und „Yuyi“), die das gesellschaftliche Bild der etwa 500 Jahre vom Beginn bis zum Ende der Zhou-Dynastie widerspiegeln.

2. Die Autoren des „Shijing“ sind unbekannt; die meisten können nicht mehr identifiziert werden. Der Überlieferung zufolge wurden die Gedichte von Yin Jifu gesammelt und von Konfuzius zusammengestellt. Inhaltlich gliedert sich das „Shijing“ in drei Teile: „Feng“, „Ya“ und „Song“.„Feng“ umfasst Volkslieder aus verschiedenen Regionen der Zhou-Dynastie; „Ya“ umfasst die vornehme Musik der Zhou-Leute und unterteilt sich weiter in „Xiao Ya“ und „Da Ya“; „Song“ umfasst die Gesänge für Opferzeremonien am Hofe des Zhou-Königs und in den Ahnenhallen des Adels und unterteilt sich weiter in „Zhou Song“, „Lu Song“ und „Shang Song“.

3. Konfuzius fasste den Grundgedanken des „Shijing“ als „Unschuld“ zusammen und lehrte seine Schüler, das „Shijing“ als Maßstab für ihre Worte und Taten zu lesen. Unter den Philosophen der vorqinischen Zeit zitierten viele das „Shijing“; so führten beispielsweise Menzius, Xunzi, Mozi, Zhuangzi und Han Feizi bei der Darlegung ihrer Theorien häufig Sätze aus dem „Shijing“ an, um ihre Überzeugungskraft zu verstärken.

4. Künstlerische Merkmale des „Shijing“:

(1) Der Einsatz von „Fu“, „Bi“ und „Xing“ ist ein wichtiges Merkmal der Kunst des „Shijing“ und begründete die grundlegenden Techniken der antiken chinesischen Dichtkunst.

(2) Die Versform besteht hauptsächlich aus Vierzeilern, ergänzt durch gemischte Versformen; strukturell wird häufig die Form wiederholter Strophen und Zeilen verwendet, was den Rhythmus und die musikalische Schönheit der Gedichte verstärkt.

(3) Die Sprache ist reichhaltig und vielfältig; durch den umfangreichen Einsatz rhetorischer Mittel wie Alliteration und Wortwiederholung werden die Gedichte anschaulich und klanglich harmonisch.

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