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四月

《小雅·谷风之什》

四月维夏,六月徂署。先祖匪人,胡宁忍予?

秋日凄凄,百卉具腓。乱离瘼矣,爰其适归?

冬日烈烈,飘风发发。民莫不穀,我独何害?

山有嘉卉,侯栗侯梅。废为残贼,莫知其尤!

相彼泉水,载清载浊。我日构祸,曷云能穀?

滔滔江汉,南国之纪。尽瘁以仕,宁莫我有?

匪鹑匪鸢,翰飞戾天。匪鳣匪鲔,潜逃于渊。

山有蕨薇,隰有杞桋。君子作歌,维以告哀。

Einführung in das „Shijing“:

1. Das „Shijing“ markiert den Beginn der antiken chinesischen Dichtung und ist die früheste Sammlung von Gedichten. Es umfasst Gedichte aus der Zeit vom Beginn der Westlichen Zhou-Dynastie bis zur Mitte der Frühlings- und Herbstperiode (11. bis 6. Jahrhundert v. Chr.) und enthält insgesamt 311 Gedichte. Sechs davon sind sogenannte „Sheng-Gedichte“, d. h. Gedichte, die nur einen Titel, aber keinen Text enthalten; sie werden als die „Sechs Sheng-Gedichte“ bezeichnet („Nan Gai“, „Bai Hua“„Huashu“, „Yugeng“, „Chongqiu“ und „Yuyi“), die das gesellschaftliche Bild der etwa 500 Jahre vom Beginn bis zum Ende der Zhou-Dynastie widerspiegeln.

2. Die Autoren des „Shijing“ sind unbekannt; die meisten können nicht mehr identifiziert werden. Der Überlieferung zufolge wurden die Gedichte von Yin Jifu gesammelt und von Konfuzius zusammengestellt. Inhaltlich gliedert sich das „Shijing“ in drei Teile: „Feng“, „Ya“ und „Song“.„Feng“ umfasst Volkslieder aus verschiedenen Regionen der Zhou-Dynastie; „Ya“ umfasst die vornehme Musik der Zhou-Leute und unterteilt sich weiter in „Xiao Ya“ und „Da Ya“; „Song“ umfasst die Gesänge für Opferzeremonien am Hofe des Zhou-Königs und in den Ahnenhallen des Adels und unterteilt sich weiter in „Zhou Song“, „Lu Song“ und „Shang Song“.

3. Konfuzius fasste den Grundgedanken des „Shijing“ als „Unschuld“ zusammen und lehrte seine Schüler, das „Shijing“ als Maßstab für ihre Worte und Taten zu lesen. Unter den Philosophen der vorqinischen Zeit zitierten viele das „Shijing“; so führten beispielsweise Menzius, Xunzi, Mozi, Zhuangzi und Han Feizi bei der Darlegung ihrer Theorien häufig Sätze aus dem „Shijing“ an, um ihre Überzeugungskraft zu verstärken.

4. Künstlerische Merkmale des „Shijing“:

(1) Der Einsatz von „Fu“, „Bi“ und „Xing“ ist ein wichtiges Merkmal der Kunst des „Shijing“ und begründete die grundlegenden Techniken der antiken chinesischen Dichtkunst.

(2) Die Versform besteht hauptsächlich aus Vierzeilern, ergänzt durch gemischte Versformen; strukturell wird häufig die Form wiederholter Strophen und Zeilen verwendet, was den Rhythmus und die musikalische Schönheit der Gedichte verstärkt.

(3) Die Sprache ist reichhaltig und vielfältig; durch den umfangreichen Einsatz rhetorischer Mittel wie Alliteration und Wortwiederholung werden die Gedichte anschaulich und klanglich harmonisch.

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